Ein Kind steht vor einfachen Lehm- und Blechhäusern in einer trockenen, sandigen Siedlung.

Where

Decke mit einem Tigerbild hängt an einem Maschendrahtzaun vor sandigem Boden und Bäumen.
Karte Namibias mit rotem Kreuz bei Kalkfeld und Umriss von Afrika links.
Drei Frauen tragen Babys auf dem Rücken in einem Dorf mit Lehmhäusern und Wäscheleinen.
Eine Frau sitzt mit einer Nähmaschine und Stoffen vor einer Lehmhauswand, ein Mädchen steht daneben.
Zwei afrikanische Frauen in bunter traditioneller Kleidung und auffälligen Hüten vor einem Gebäude.

Kalkfeld, wo das Primary School Garden Projekt 2007 seinen Anfang nimmt – ist eine kleine, vergessene Ortschaft in Namibia, im südlichen Afrika, rund 300 km nordwestlich der Hauptstadt Windhoek, mit heute grob geschätzt etwa 3000 Einwohner*innen. Seit der Unabhängigkeit und dem Ende der Apartheid im Jahre 1990 verfallen die wenigen Häuser des ehemaligen weißen Ortsteils. Übrig geblieben ist die sogenannte Location, der schwarze Ortsteil, mit ganz einfachen Häusern und selbst gebauten Lehm- und Blechhütten. Die Arbeitslosenrate in Kalkfeld liegt bei etwa 90 Prozent und die Aidsrate ist erschreckend hoch. Für die Jugendlichen gibt es kaum Perspektiven. Viele Kinder sind Aidswaisen und sozial vernachlässigt. An der Primary School sind sie tagsüber versorgt, bekommen Bildung, eine warme Mahlzeit und lernen das Gärtnern.

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Eine Frau steht lächelnd in einem Türrahmen eines Lehmdorfhauses mit Pflanzen vor der Haustür.